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	<title>zeidlos.de &#187; Druckerei</title>
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	<description>Technik, Gesellschaft, CMYK &#38; RGB</description>
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		<title>Rettet den Wald&#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Jul 2009 06:15:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das nenne ich mal kreativ. Kurz, knackig, einpr&#228;gsam. Sauber! (via schwarz-weiss.cc)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Y4xvFXPNrI4&amp;rel=0&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999&amp;hl=de&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><embed src="http://www.youtube.com/v/Y4xvFXPNrI4&amp;rel=0&amp;color1=0x3a3a3a&amp;color2=0x999999&amp;hl=de&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="425" height="344" /><br />
</object><br />
Das nenne ich mal kreativ. Kurz, knackig, einpr&#228;gsam. Sauber!<br />
(via <a href="http://schwarz-weiss.cc/2009/07/23/ursula-das-papier-is-schon-wieder-alle/" target="_blank">schwarz-weiss.cc</a>)</p>
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		<title>Wo es die Zeitung von morgen schon heute gibt&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Jun 2009 09:54:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius</dc:creator>
				<category><![CDATA[Impressionen]]></category>
		<category><![CDATA[Druckerei]]></category>
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		<category><![CDATA[Mediengestalter]]></category>
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		<category><![CDATA[Zeitungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern war ich im Druckhaus Spandau der Axel-Springer AG zu Besuch und habe mir einmal die Technik, die Abl&#228;ufe und den Maschinenpark dort angeguckt. Da es f&#252;r euch sicher auch interessant ist, wie soetwas entsteht, werde ich euch im Folgenden den kompletten Werdegang einer solchen Zeitung in der Produktion schildern. Logischerweise geht es mit den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern war ich im Druckhaus Spandau der Axel-Springer AG zu Besuch und habe mir einmal die Technik, die Abl&#228;ufe und den Maschinenpark dort angeguckt.</p>
<p>Da es f&#252;r euch sicher auch interessant ist, wie soetwas entsteht, werde ich euch im Folgenden den kompletten Werdegang einer solchen Zeitung in der Produktion schildern.</p>
<p>Logischerweise geht es mit den Inhalten los. Irgendwo m&#252;ssen diese herkommen und die Techniken der Informationsbeschaffung, seien es nun Inhaltliche Recherchen, das Durchsehen von Presse- und Agenturmeldungen oder das Beschaffen von geeignetem Bildmaterial lasse ich mal aussen vor. Da k&#246;nnen Andere fundierter dr&#252;ber berichten und die Abl&#228;ufe besser und differenzierter erkl&#228;ren.</p>
<p>Die geschaffenen Inhalte werden nun in ein Content-Management-System &#252;bertragen und landen dann irgendwann auf den Tischen von Layoutern und den Verantwortlichen, die Bestimmen, wo was steht und wie die morgige Ausgabe aufgebaut sein wird.</p>
<p>Das Ergebnis dieser diffizilen Prozesse sind die einzelnen Zeitungsseiten als Druckf&#228;hige Vorlage f&#252;r die Druckerei.</p>
<p>Nun beginnt die Arbeit in der Druckerei &#252;ber die ich etwas genauer berichten m&#246;chte.</p>
<p>Alles muss einen Anfang haben, die Produktion einer Zeitung jedoch hat mehrere. Anfangen m&#246;chte ich jedoch im Papierlager. Im Druckhaus Spandau werden am Tag ca. 1,3 Millionen Tages- und Wochenzeitungen gedruckt. Daf&#252;r werden t&#228;glich im Schnitt 200-300 Rollen Papier von den Robotern in die automatischen Papiereinzugst&#252;rme geladen. Jede Rolle hat eine Papierl&#228;nge von ca. 21 Kilometern und ein Gewicht von 1,3-1,5 Tonnen.</p>
<p><a href=$url $width><img src="http://blog.zeidlos.de/wp-content/uploads/2009/06/papierlager-tm.jpg" width="480" height="360" alt="papierlager.jpg" style="float:left;" /></a></p>
<p>Das automatisierte System versorgt die Druckwerke rund um die Uhr mit einem nie abrei&#223;enden Strom an Zeitungspapier, welches in der Regel eine Grammatur von ca. 42g/qm hat.</p>
<p><img src="http://blog.zeidlos.de/wp-content/uploads/2009/06/09062009217.jpg" width="480" height="360" alt="09062009217.jpg" /></p>
<p>F&#252;r das Papier ist also gesorgt. Was fehlt denn nun noch? Richtig, der Inhalt.</p>
<p>Zeitungen werden heute in aller Regel 4-Farbig, also Bunt gedruckt. Der Druck geschieht f&#252;r jede Farbe einzeln. Daher braucht die Druckerei auch 4 Druckvorlagen. F&#252;r jede Farbe eine. Dies sind die Farbausz&#252;ge des 4-Farb Satzes, auch CMYK genannt. Aus den Druckfarben Cyan, Magenta und Yellow lassen sich viele Farben herstellen. Das Schwarz wird f&#252;r Schrift und einen satteren Schwarzton sowie f&#252;r die Erg&#228;nzung der drei Farben genutzt.</p>
<p><img src="http://blog.zeidlos.de/wp-content/uploads/2009/06/09062009218.jpg" width="480" height="360" alt="09062009218.jpg" /></p>
<p>F&#252;r jede Druckfarbe wird also ein Farbauszug gebraucht. Im Druckhaus Spandau wird im Offsetverfahren gedruckt. Also werden vier Platten vom Plattenbelichter belichtet, ausgewaschen und f&#252;r die Druckzylinder vorbereitet. &#220;ber ein spezielles Transportsystem wandern diese Platten dann direkt zu den einzelnen Druckwerken in die sie eingespannt werden m&#252;ssen. Im Schnitt werden am Tag im Druckhaus Spandau 2000-3000 dieser Platten hergestellt und genutzt.</p>
<p>Nun haben wir das Papier, die Druckplatten und jede Menge Technik. Als n&#228;chstes muss die Farbe aufs Papier gebracht werden. Wie genau eine solche Druckmaschine und das Offsetverfahren funktioniert werde ich in einem anderen Artikel etwas genauer beschreiben, wenn ich dazu mal die Zeit finde.</p>
<p>Das endlose Band von Papier kommt aus den Papiereinzugsmaschinen in die Druckmaschine mit ihren einzelnen Druckwerken und wird in einer wahnsinnigen Geschwindigkeit bedruckt.</p>
<p>
<img src="http://blog.zeidlos.de/wp-content/uploads/2009/06/09062009228.jpg" width="480" height="360" alt="09062009228.jpg" /></p>
<p>Das Ergebnis sind bereits zusammengefaltete, quasi fertige Zeitungen. Am Ende jeder Druckmaschine arbeiten eine Handvoll Spezialisten, die st&#228;ndig die Qualit&#228;t des Druckbildes und vor allem der Farben &#252;berpr&#252;fen und an einem Steuerpult den Farbauftrag der einzelnen Druckwerke fein nachjustieren k&#246;nnen. So wird nach einiger Zeit ein optimales Druckergebnis erzielt.</p>
<p>Immer mal wieder wird die laufende Produktion unterbrochen, weil die Zeitungsredaktionen die ein oder andere Seite aktualisiert haben oder die Produktion auf ein anderes Druckerzeugnis umgestellt wird.</p>
<p>Die Auflage einer Zeitung kann sich also in sich durchaus gewaltig unterscheiden. Ab und an werden ganze Artikel ausgetauscht oder kleine Fehler korrigiert. In einer Zeitung die in Berlin Mitte verkauft wurde und der gleichen Zeitung die ein wenig ausserhalb verkauft wurde, kann also durchaus an einigen Stellen etwas komplett anderes stehen.</p>
<p>&#220;ber ein schier endloses Transportsystem werden die Zeitungen nun zur Weiterverarbeitung oder ins Lager geschickt. Nicht aktuelle Teile, wie z.B. der Immobilienteil einer Wochenendzeitung werden unter der Woche produziert und vollautomatisch auf gro&#223;en Rollen zwischengelagert.</p>
<p>
<img src="http://blog.zeidlos.de/wp-content/uploads/2009/06/09062009222.jpg" width="480" height="360" alt="09062009222.jpg" /></p>
<p>
<img src="http://blog.zeidlos.de/wp-content/uploads/2009/06/09062009224.jpg" width="480" height="360" alt="09062009224.jpg" /></p>
<p>Nun aber zur Weiterverarbeitung. Die Zeitungen landen in gro&#223;en Maschinen, die diese aufklappen. Die Hinterseite einer Zeitung ist bis dahin k&#252;rzer als die Vorderseite. Dieser Trick erm&#246;glicht einer Maschine, diese automatisch in der Mitte aufzuklappen um weitere Teile der Zeitung (z.B. den Immobilienteil) oder Werbebrosch&#252;ren automatisiert einzubringen.</p>
<p>
<img src="http://blog.zeidlos.de/wp-content/uploads/2009/06/09062009231.jpg" width="480" height="360" alt="09062009231.jpg" /></p>
<p>Ist dieser Vorgang abgeschlossen, durchl&#228;uft jede Zeitung eine weitere, automatische Qualit&#228;tskontrolle. Sie wird mittels Fotozelle abfotografiert um zu gew&#228;hrleisten, dass alles richtig herum im Produktionskreislauf war, und gewogen um zu garantieren, dass alle Seiten und Beilagen im fertigen Produkt vorhanden sind.</p>
<p><img src="http://blog.zeidlos.de/wp-content/uploads/2009/06/09062009232.jpg" width="480" height="360" alt="09062009232.jpg" /></p>
<p>Anschlie&#223;end wird die Zeitung an drei Seiten beschnitten um &#252;bersch&#252;ssiges Papier wegzuschneiden, und die Zeitung auf ihr endg&#252;ltiges Format zu bringen. Die gleiche Maschine verpackt die Zeitungen in handlichen Stapeln, schn&#252;rt und t&#252;tet sie ein, damit sie dann von Kurierfahrern in die Zeitungskioske gebracht werden kann.</p>
<p>Ein paar Stunden sp&#228;ter liegt sie dann auf euren Fr&#252;hst&#252;ckstischen oder landet auf dem Weg ins B&#252;ro oder die Uni in euren H&#228;nden.</p>
<p>
<img src="http://blog.zeidlos.de/wp-content/uploads/2009/06/09062009238.jpg" width="480" height="360" alt="09062009238.jpg" /></p>
<p>Wenn ihr mehr &#252;ber die Produktion von Druckerzeugnissen wissen wollt, fragt einfach in den Kommentaren. Ich hoffe, euch hat dieser kleine Einblick gefallen.</p>
<p>Und bitte entschuldigt die teilweise schlechte Qualit&#228;t der Bilder. Ich hatte nur eine Handykamera zur Hand welche bei dem etwas d&#252;rftigen Licht nicht so &#252;berragende Ergebnisse geliefert hat. ;)</p>
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