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	<title>zeidlos.de &#187; Google</title>
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	<description>Technik, Gesellschaft, CMYK &#38; RGB</description>
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		<title>&#220;ber den Unsinn der Google-Analytics Diskussion</title>
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		<comments>http://blog.zeidlos.de/ueber-den-unsinn-der-google-analytics-diskussion#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 05 Dec 2009 03:15:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Datenkrake]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
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		<description><![CDATA[Google Analytics ist mal wieder in aller Munde. Wer es nicht kennt: Google Analytics ist ein von Google bereitgestellter Service zur Analyse von Webseitenstatistiken. Um Google Analytics nutzen zu k&#246;nnen, baut man einen simplen JavaScript Code in seine Website ein und erh&#228;lt so ausf&#252;hrliche Seitenstatistiken wie Besuchszahlen, Referrer, Betriebssysteme, Browserkennungen usw. Es ist also ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Google Analytics ist mal wieder in aller Munde. Wer es nicht kennt: Google Analytics ist ein von Google bereitgestellter Service zur Analyse von Webseitenstatistiken. </p>
<p>Um Google Analytics nutzen zu k&#246;nnen, baut man einen simplen JavaScript Code in seine Website ein und erh&#228;lt so ausf&#252;hrliche Seitenstatistiken wie Besuchszahlen, Referrer, Betriebssysteme, Browserkennungen usw. Es ist also ein gutes Mittel um die Reichweite seiner Inhalte zu pr&#252;fen und ggf. Verbesserungen in der Struktur seiner Website vornehmen zu k&#246;nnen.</p>
<p>Der Knackpunkt der ganzen Diskussion ist die &#220;bermittlung von Personenbezogenen Daten, also in diesem Falle das, was der Besucher freiwillig &#252;ber sich verr&#228;t, n&#228;mlich seine IP-Adresse, und die Browseridentifikation an einen Dritten, in diesem Falle Google, stattfindet. Google wei&#223; also wer eure Website besucht. Die Speicherung und &#220;bermittlung solcher Daten an Dritte ist in Deutschland nur nach vorheriger Zustimmung m&#246;glich, was beim Einsatz von Google Analytics oder &#228;hnlichen Services nicht praktikabel umsetzbar ist.</p>
<p>Soweit so gut. Die Speicherung und gar &#220;bermittlung von personenbezogenen Daten ist nicht zul&#228;ssig. &#8211; Das finde ich pers&#246;nlich gar nicht so schlecht. Im Folgenden werde ich kurz darlegen, warum ich die Diskussion trotzdem f&#252;r unsinnig halte, oder weitergehende Schritte fordere:</p>
<p>Sobald eine Datei von einem Webseitenbesucher bzw. seinem Browser heruntergeladen wird, taucht in den Logfiles des bereitstellenden Webservers ein Eintrag auf, der in der Regel IP-Adresse, Uhrzeit und Browserkennung beeinhaltet. Viele Webserver unterst&#252;tzen die Funktion, diese Daten vor dem Schreiben ins Logfile zu verst&#252;mmeln oder gar komplett zu anonymisieren. Jedoch bieten dies bei weitem nicht alle Anbieter von Webspace an, oder die entsprechenden Admins sehen gar keine Notwendigkeit, dies einzurichten. Der Apache Webserver hat f&#252;r seine Defaulteinstellung, die Daten komplett im Logfile abzulegen, bereits den BigBrother-Award erhalten. (Auf dieser Website werden die IP-Adressen nur gek&#252;rzt im Logfile abgelegt und sind daher zum gr&#246;&#223;ten Teil anonymisiert.)</p>
<p>In der Praxis sieht es folgenderma&#223;en aus:</p>
<ul>
<li>Viele Webseiten anonymisieren ihre Logfiles nicht, weil es entweder niemanden interessiert, oder schlichtweg f&#252;r den Betreiber nicht m&#246;glich ist.</li>
<p></p>
<li>Auf Webseiten werden bewusst Trackingtools eingesetzt um die Analyse des Besucherverhaltens zu erm&#246;glichen. Eines dieser Tools ist Google Analytics.</li>
<p></p>
<li>Websites schalten Werbung. Diese wird von einem Werbeanbieter &#252;ber deren AdServer geliefert. In diesem Falle bedingt schon allein die Notwendigkeit der Abrechnung und Messung der Reichweite sowie Klickverhalten das Analysieren der IP-Adressen und ggf. das Setzen eines Cookies. (Siehe <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pay_per_Click">Cash per Click</a>, <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Cost_per_lead">Costs per Lead</a>, etc.)<br />
<br />Wichtig ist hierbei, dass die Werbung in der Regel nie auf selbst betriebenen AdServern liegt, sondern von Anbietern wie Doubleclick, Google-Adsense o.&#228;. geholt wird. Diese Tracken dann auch die Klickzahlen, Leads, usw. Weiterhin verhindern Sie mit diversen Algorithmen, dass der Webseitenbetreiber selbst auf die Werbung klickt, und sich somit Geld ergaunert.<br />
D.h.: Ohne den Einsatz solcher Techniken, die die &#220;bertragung von Personenbezogenen Daten an Dritte implizieren, ist das Schalten von Werbung auf Webseiten, und somit oft der einzige Weg der Monetarisierung von Inhalten, schlichtweg f&#252;r den Gro&#223;teil der Webseitenbetreiber nicht m&#246;glich.
</li>
<p></p>
<li>JavaScript Bibliotheken werden oft von externen Quellen (z.B. Google) eingebunden. Dies verursacht wiederum eine &#220;bermittlung der IP-Adresse usw. an Google</li>
<p></p>
<li>Oft werden gerade gro&#223;e Datenmengen wie Bilder auf externe Dienstleister ausgelagert. Bei jedem Laden der Datei werden auch hier wieder Personenbezogene Daten an Dritte &#252;bermittelt. (Flickr, Googles Picasa, Dropbox, etc.)</li>
<p></p>
<li>Beliebt sind auch Widgets (z.B. Twitter, Wetter, Uhrzeit, B&#246;rsenkurse o.&#228;.) die per JavaScript eingebunden werden, sowie Videos per Youtube, Vimeo o.&#228;. Auch hier liegen die Inhalte wieder auf fremden Servern. Es findet also auch eine &#220;bermittlung personenbezogener Daten an Dritte statt.</li>
<p>
Was ist eigentlich mit dem in der deutschen Internetwirtschaft so viel gepriesenen IVW? Dieses Instrument zur Reichweitenmessung ist auf sehr vielen gro&#223;en Webseiten vertreten. Zitat von IVW.de:</p>
<blockquote><p>Erfassung von Daten</p>
<p>Sie k&#246;nnen unsere Online-Pr&#228;sentation grunds&#228;tzlich ohne Offenlegung Ihrer pers&#246;nlichen Daten nutzen. Durch das Aufrufen unserer Websites werden auf unseren Servern Daten f&#252;r Sicherungszwecke gespeichert, wie der Name Ihres Internetserviceproviders, die Website, von der aus Sie uns besuchen, die Websites, die Sie bei uns besuchen und Ihre IP-Adresse. Diese Daten k&#246;nnen zu statistischen Zwecken ausgewertet werden, wobei der einzelne Benutzer jedoch anonym bleibt.</p></blockquote>
<p>Quelle: <a href="http://ivw.de/index.php?menuid=1&#038;reporeid=12">http://ivw.de/index.php?menuid=1&#038;reporeid=12</a></p>
<p>Hier findet also auch eine &#220;bermittlung von personenbezogenen Daten statt. #fail?</p>
<p>Fordert man nun ein Verbot von Google Analytics in Deutschland, so m&#252;sste man auch das Einbinden von Inhalten verbieten, die nicht auf dem eigenen Webserver und damit unter eigener Kontrolle stehen, verbieten.</p>
<p>Dies w&#252;rde dem Web wie wir es heutzutage kennen, vieles von dem nehmen, was es ausmacht. Nur richtig gro&#223;e, kommerzielle Webseiten, h&#228;tten die M&#246;glichkeit Werbung zu schalten, Videos anzubieten usw. Das ganze (Buzzwordalarm) Web 2.0 w&#228;re dem Untergang geweiht.</p>
<p>Ich pers&#246;nlich finde es sehr witzig, dass auf Webseiten, die lautstark ein Verbot von Google Analytics fordern, z.T. Werbung geschaltet wird, Youtube Videos eingebunden werden usw. Ein typischer Fall von &#8220;Wenn man keine Ahnung hat: Einfach mal Fresse halten.&#8221;</p>
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		<title>Google schluckt FeedBurner</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jun 2008 11:40:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzfunde]]></category>
		<category><![CDATA[Datenkrake]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschmutz]]></category>
		<category><![CDATA[Feedburner]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
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		<description><![CDATA[Google hat nun auch Feedburner geschluckt. Feedburner ist ein Syndication Service f&#252;r Webseitenbetreiber &#252;ber den sie u.a. tracken k&#246;nnen, wie viele Leute ihre(n) Feed(s) aboniert haben. Die gro&#223;e Datenkrake Google schl&#228;gt weiter um sich. ;) Laut Google soll Feedburner in einen Google Service umgewandelt werden und sich dann nahtlos integrieren. Na dann Prost Mahlzeit. ;)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Google hat nun auch Feedburner geschluckt. </p>
<p><img style="max-width: 800px;" src="http://browsergames.org/blog/wp-content/uploads/2008/06/bild-2.png" /></p>
<p>Feedburner ist ein Syndication Service f&#252;r Webseitenbetreiber &#252;ber den sie u.a. tracken k&#246;nnen, wie viele Leute ihre(n) Feed(s) aboniert haben. Die gro&#223;e Datenkrake Google schl&#228;gt weiter um sich. ;)</p>
<p>Laut Google soll Feedburner in einen Google Service umgewandelt werden und sich dann nahtlos integrieren. Na dann Prost Mahlzeit. ;)</p>
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