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	<title>zeidlos.de &#187; Kommunikation</title>
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	<description>Technik, Gesellschaft, CMYK &#38; RGB</description>
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		<title>Eigentlich habe ich es ja nicht so mit St&#246;ckchen…</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 19:02:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius</dc:creator>
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		<description><![CDATA[… aber nun nehme ich doch mal eins auf. Dieses St&#246;ckchen hat mit die Jutta zugeworfen. Zwar schon im November letzten Jahres, aber man hat ja nicht immer Zeit um alles sofort zu erledigen gell? Warum bloggst du? Das ist eine ziemlich gute Frage. Ich glaube ich blogge ab und an mal, um Dinge die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>… aber nun nehme ich doch mal eins auf.</p>
<p>Dieses St&#246;ckchen hat mit die <a href="http://junebrenners.wordpress.com/2009/11/22/stockchen-stockchen-ich-hor-immer-nur-stockchen/" target="_blank">Jutta</a> zugeworfen. Zwar schon im November letzten Jahres, aber man hat ja nicht immer Zeit um alles sofort zu erledigen gell?</p>
<h3>Warum bloggst du?</h3>
<p>Das ist eine ziemlich gute Frage. Ich glaube ich blogge ab und an mal, um Dinge die ich interessant finde, festzuhalten, zu kommentieren oder anderen Leuten bei Problemen helfen, mit denen ich gerade erst gek&#228;mpft habe. Wenn ich etwas erkl&#228;re, kann ich es mir viel besser merken.</p>
<p>Leider habe ich &#228;usserst selten die Zeit und auch die Mu&#223;e dazu, meinen Blog mit Inhalt zu bef&#252;llen. Nicht, dass mein Leben so langweilig oder Inhaltslos w&#228;re, ganz im Gegenteil. So liegen hier bestimmt mehr als 20 angefangene Artikel rum, die ich nie zu Ende geschrieben habe. Seien es die restlichen Reisetage von letztem Sommer, ein Tutorial zum Einsatz von @font-face oder diverse Tutorials und Erkl&#228;rungen zum Thema Design, PrePress, uvm.</p>
<p>Die kleinen Dinge des Lebens poste ich eh via <a href="http://twitter.com/zeidlos">Twitter</a> unter <a href="http://twitter.com/zeidlos">@zeidlos</a></p>
<h3>Seit wann bloggst du?</h3>
<p>Seit dem 29. September 2006 um 11:32. Zumindest ist dies der erste <a href="http://blog.zeidlos.de/a-blog-is-born" target="_blank">Eintrag</a> in diesem Blog.</p>
<h3>Warum lesen deine Leser dein Blog?</h3>
<p>Wenn ich das w&#252;sste&#8230; Sagt ihr es mir. :)</p>
<h3>Welche war die letzte Suchanfrage, &#252;ber die jemand auf deine Seite kam?</h3>
<blockquote><p>&#8220;gnupg mac os x&#8221;</p></blockquote>
<h3>Welcher deiner Blogeintr&#228;ge bekam zu Unrecht zu wenig Aufmerksamkeit?</h3>
<p>Es bekommen alle zu recht gleich wenig Aufmerksamkeit. :) Ich schreibe nicht um Aufmerksamkeit zu erregen. Und ich bin auch nicht klickgeil. Mir Schnuppe!</p>
<h3>Dein aktueller Lieblings-Blog?</h3>
<p>Den gibt es nicht. Hier mal eine kleine Auswahl:<br />
<a href="http://clientsfromhell.tumblr.com">http://clientsfromhell.tumblr.com<br />
</a> dient mir zur Entspannung, wenn ich mal wieder auf einen Kunden warte, oder einfach mal kurz abschalten muss, um nicht durchzudrehen. Auch zeigt es mir, dass ich nicht allein im allgemeinen Wahnsinn bin. :)<br />
Siehe auch: <a href="http://kollegen.ausderhoelle.de">http://kollegen.ausderhoelle.de</a> und <a href="http://kunden.ausderhoelle.de">http://kunden.ausderhoelle.de</a><br />
<a href="http://www.smashingmagazine.com">http://www.smashingmagazine.com</a> ist sicherlich eine der besten Ressourcen zum Thema Webdesign. Auch wenn ich kein professioneller Webdesigner bin, und mich mit den Techniken nur in der Freizeit besch&#228;ftige, bleibe ich doch gern auf dem Laufenden.</p>
<p><a href="http://www.makebetterwebsites.com/">http://www.makebetterwebsites.com/</a> hat immer mal wieder nette Inspirationen zum Thema Webdesign auf Lager.</p>
<p><a href="http://matthiasschuetz.com">http://matthiasschuetz.com</a> hat eine nette, umfangreiche Linksammlung und immer mal wieder das ein oder andere leckere H&#228;ppchen an Informationen.</p>
<p><a href="http://webstandard.kulando.de">http://webstandard.kulando.de</a> hat immer wieder nette Hinweise zu Webstandards.</p>
<p>Das <a href="http://www.designtagebuch.de">http://www.designtagebuch.de</a> lese ich nat&#252;rlich auch.</p>
<p><a href="http://blog.fefe.de/">http://blog.fefe.de/</a> hat einfach wundersch&#246;ne Links mit teilweise wahnwitzigen Geschichten und Verschw&#246;rungstheorien, die leider gar nicht so weit ab von der Realit&#228;t sind, wie man es gern glauben w&#252;rde. Die t&#228;gliche Dosis Facepalm. </p>
<p>Ich lese nat&#252;rlich noch weitere Blogs, aber diese hier waren eine kleine Auswahl und nat&#252;rlich Leseempfehlungen.</p>
<h3>Welchen Blog hast du zuletzt gelesen?</h3>
<p>Ich glaube, das war mein eigener, als ich gucken wollte, seit wann dieser existiert. :)</p>
<h3>Wie viele Feeds hast du gerade im Moment abonniert?</h3>
<p>Das ist nicht schwer zu sagen: 42 (Ich wei&#223;, dass die Zahl etwas konstruiert aussieht, aber aktuell ist es tats&#228;chlich so).<br />
Viele davon lese ich nur am Wochenende und einige &#252;berfliege ich nur. Regelm&#228;&#223;ig, d.h. t&#228;glich lese ich nur eine Hand voll.</p>
<h3>An welche f&#252;nf Blogs wirfst du das St&#246;ckchen weiter und warum?</h3>
<p>An gar keine. Denn ich halte eigentlich nichts von St&#246;ckchen!</p>
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		<title>Und der Balls of Steel Award geht an:</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 08:10:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nat&#252;rlich war klar, dass es keine vern&#252;nftige Antwort auf diese Frage geben wird, aber ich finde es erschreckend, dass erst ein Holl&#228;nder ankommen muss um eine solche Frage zu stellen. Vielleicht ist es ihm egal ob er n&#228;chstes Mal reingelassen wird oder nicht. ;)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/XaWE8K2nRVs&#038;color1=0xb1b1b1&#038;color2=0xcfcfcf&#038;hl=en&#038;feature=player_embedded&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowScriptAccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/XaWE8K2nRVs&#038;color1=0xb1b1b1&#038;color2=0xcfcfcf&#038;hl=en&#038;feature=player_embedded&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowScriptAccess="always" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p>Nat&#252;rlich war klar, dass es keine vern&#252;nftige Antwort auf diese Frage geben wird, aber ich finde es erschreckend, dass erst ein Holl&#228;nder ankommen muss um eine solche Frage zu stellen. Vielleicht ist es ihm egal ob er n&#228;chstes Mal reingelassen wird oder nicht. ;)</p>
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		<title>GnuPG 1.4.10 f&#252;r Mac OS X 10.6 und GPGMail</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Oct 2009 23:15:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In einer Meldung vom 2.9. meldet MacGPG, dass Jonas Schnelli den Code von GPGMail auf 10.6 portieren will. Leider wird es zun&#228;chst nur eine 32-bit Version geben. Wir k&#246;nnen aber auf eine 64-bit Version hoffen. Zus&#228;tzlich soll es in den n&#228;chsten Tagen einen Installer f&#252;r GnuPG 1.4.10 f&#252;r den Mac geben (MacPGP). Es existiert jedoch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einer Meldung vom 2.9. meldet MacGPG, dass Jonas Schnelli den Code von GPGMail auf 10.6 portieren will. Leider wird es zun&#228;chst nur eine 32-bit Version geben. Wir k&#246;nnen aber auf eine 64-bit Version hoffen.</p>
<p>Zus&#228;tzlich soll es in den n&#228;chsten Tagen einen Installer f&#252;r GnuPG 1.4.10 f&#252;r den Mac geben (MacPGP). Es existiert jedoch schon eine <a href="http://macgpg.sourceforge.net/en/docs/howto-build-gpg-osx.txt.asc" target="_blank" title="HowTo compile GnuPG 1.4.10 on Mac OS X 10.6">Anleitung</a>, wie man sich GnuPG 1.4.10 auf dem Mac selbst kompilieren kann.</p>
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		<title>Work in Progress</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Oct 2009 23:14:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Da hier im Blog eh nicht so viel Traffic herrscht, bastle ich munter an einem neuen Template. Die Grundstruktur steht bereits, und nach und nach werden Kleinigkeiten hinzukommen. Da ich gerne mit neuen technischen Dingen herumspiele, setzt das neue Template komplett auf ein recht typolastiges Layout unter Einsatz von @font-face (CSS 2.0/3.0). Feedback ist immer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da hier im Blog eh nicht so viel Traffic herrscht, bastle ich munter an einem neuen Template. Die Grundstruktur steht bereits, und nach und nach werden Kleinigkeiten hinzukommen. Da ich gerne mit neuen technischen Dingen herumspiele, setzt das neue Template komplett auf ein recht typolastiges Layout unter Einsatz von @font-face (CSS 2.0/3.0).</p>
<p>Feedback ist immer gern gesehen. Wann wieder frische Inhalte kommen, weiss ich noch nicht. Mir fehlen im Moment die Themen und andere sind oft einfach schneller. Blogs die das aktuelle Tagesgeschehen kommentieren gibt es einfach genug.</p>
<p>Wer aktuellere Updates von mir pers&#246;nlich haben m&#246;chte, mag mir auf Twitter folgen. Dort findet man mich schon seit l&#228;ngerer Zeit unter dem Account <a href="http://twitter.com/zeidlos" target="_blank" title="http://twitter.com/zeidlos">@zeidlos</a>.</p>
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		<title>Internetausdrucker beim &#214;kumenischen Kirchentag</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 15:39:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Tja nun, auch dort scheint es Internetausdrucker zu geben. Nicht umsonst wird nun ein HTML-Newsletter monatlich aufwendig in eine Printpublikation gegossen und mit einer recht hohen Auflage noch mal gedruckt. Sachen gibts&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tja nun, auch dort scheint es Internetausdrucker zu geben. Nicht umsonst wird nun ein HTML-Newsletter monatlich aufwendig in eine Printpublikation gegossen und mit einer recht hohen Auflage noch mal gedruckt.</p>
<p>Sachen gibts&#8230;</p>
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		<title>Wo es die Zeitung von morgen schon heute gibt&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Jun 2009 09:54:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Druckerei]]></category>
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		<description><![CDATA[Gestern war ich im Druckhaus Spandau der Axel-Springer AG zu Besuch und habe mir einmal die Technik, die Abl&#228;ufe und den Maschinenpark dort angeguckt. Da es f&#252;r euch sicher auch interessant ist, wie soetwas entsteht, werde ich euch im Folgenden den kompletten Werdegang einer solchen Zeitung in der Produktion schildern. Logischerweise geht es mit den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern war ich im Druckhaus Spandau der Axel-Springer AG zu Besuch und habe mir einmal die Technik, die Abl&#228;ufe und den Maschinenpark dort angeguckt.</p>
<p>Da es f&#252;r euch sicher auch interessant ist, wie soetwas entsteht, werde ich euch im Folgenden den kompletten Werdegang einer solchen Zeitung in der Produktion schildern.</p>
<p>Logischerweise geht es mit den Inhalten los. Irgendwo m&#252;ssen diese herkommen und die Techniken der Informationsbeschaffung, seien es nun Inhaltliche Recherchen, das Durchsehen von Presse- und Agenturmeldungen oder das Beschaffen von geeignetem Bildmaterial lasse ich mal aussen vor. Da k&#246;nnen Andere fundierter dr&#252;ber berichten und die Abl&#228;ufe besser und differenzierter erkl&#228;ren.</p>
<p>Die geschaffenen Inhalte werden nun in ein Content-Management-System &#252;bertragen und landen dann irgendwann auf den Tischen von Layoutern und den Verantwortlichen, die Bestimmen, wo was steht und wie die morgige Ausgabe aufgebaut sein wird.</p>
<p>Das Ergebnis dieser diffizilen Prozesse sind die einzelnen Zeitungsseiten als Druckf&#228;hige Vorlage f&#252;r die Druckerei.</p>
<p>Nun beginnt die Arbeit in der Druckerei &#252;ber die ich etwas genauer berichten m&#246;chte.</p>
<p>Alles muss einen Anfang haben, die Produktion einer Zeitung jedoch hat mehrere. Anfangen m&#246;chte ich jedoch im Papierlager. Im Druckhaus Spandau werden am Tag ca. 1,3 Millionen Tages- und Wochenzeitungen gedruckt. Daf&#252;r werden t&#228;glich im Schnitt 200-300 Rollen Papier von den Robotern in die automatischen Papiereinzugst&#252;rme geladen. Jede Rolle hat eine Papierl&#228;nge von ca. 21 Kilometern und ein Gewicht von 1,3-1,5 Tonnen.</p>
<p><a href=$url $width><img src="http://blog.zeidlos.de/wp-content/uploads/2009/06/papierlager-tm.jpg" width="480" height="360" alt="papierlager.jpg" style="float:left;" /></a></p>
<p>Das automatisierte System versorgt die Druckwerke rund um die Uhr mit einem nie abrei&#223;enden Strom an Zeitungspapier, welches in der Regel eine Grammatur von ca. 42g/qm hat.</p>
<p><img src="http://blog.zeidlos.de/wp-content/uploads/2009/06/09062009217.jpg" width="480" height="360" alt="09062009217.jpg" /></p>
<p>F&#252;r das Papier ist also gesorgt. Was fehlt denn nun noch? Richtig, der Inhalt.</p>
<p>Zeitungen werden heute in aller Regel 4-Farbig, also Bunt gedruckt. Der Druck geschieht f&#252;r jede Farbe einzeln. Daher braucht die Druckerei auch 4 Druckvorlagen. F&#252;r jede Farbe eine. Dies sind die Farbausz&#252;ge des 4-Farb Satzes, auch CMYK genannt. Aus den Druckfarben Cyan, Magenta und Yellow lassen sich viele Farben herstellen. Das Schwarz wird f&#252;r Schrift und einen satteren Schwarzton sowie f&#252;r die Erg&#228;nzung der drei Farben genutzt.</p>
<p><img src="http://blog.zeidlos.de/wp-content/uploads/2009/06/09062009218.jpg" width="480" height="360" alt="09062009218.jpg" /></p>
<p>F&#252;r jede Druckfarbe wird also ein Farbauszug gebraucht. Im Druckhaus Spandau wird im Offsetverfahren gedruckt. Also werden vier Platten vom Plattenbelichter belichtet, ausgewaschen und f&#252;r die Druckzylinder vorbereitet. &#220;ber ein spezielles Transportsystem wandern diese Platten dann direkt zu den einzelnen Druckwerken in die sie eingespannt werden m&#252;ssen. Im Schnitt werden am Tag im Druckhaus Spandau 2000-3000 dieser Platten hergestellt und genutzt.</p>
<p>Nun haben wir das Papier, die Druckplatten und jede Menge Technik. Als n&#228;chstes muss die Farbe aufs Papier gebracht werden. Wie genau eine solche Druckmaschine und das Offsetverfahren funktioniert werde ich in einem anderen Artikel etwas genauer beschreiben, wenn ich dazu mal die Zeit finde.</p>
<p>Das endlose Band von Papier kommt aus den Papiereinzugsmaschinen in die Druckmaschine mit ihren einzelnen Druckwerken und wird in einer wahnsinnigen Geschwindigkeit bedruckt.</p>
<p>
<img src="http://blog.zeidlos.de/wp-content/uploads/2009/06/09062009228.jpg" width="480" height="360" alt="09062009228.jpg" /></p>
<p>Das Ergebnis sind bereits zusammengefaltete, quasi fertige Zeitungen. Am Ende jeder Druckmaschine arbeiten eine Handvoll Spezialisten, die st&#228;ndig die Qualit&#228;t des Druckbildes und vor allem der Farben &#252;berpr&#252;fen und an einem Steuerpult den Farbauftrag der einzelnen Druckwerke fein nachjustieren k&#246;nnen. So wird nach einiger Zeit ein optimales Druckergebnis erzielt.</p>
<p>Immer mal wieder wird die laufende Produktion unterbrochen, weil die Zeitungsredaktionen die ein oder andere Seite aktualisiert haben oder die Produktion auf ein anderes Druckerzeugnis umgestellt wird.</p>
<p>Die Auflage einer Zeitung kann sich also in sich durchaus gewaltig unterscheiden. Ab und an werden ganze Artikel ausgetauscht oder kleine Fehler korrigiert. In einer Zeitung die in Berlin Mitte verkauft wurde und der gleichen Zeitung die ein wenig ausserhalb verkauft wurde, kann also durchaus an einigen Stellen etwas komplett anderes stehen.</p>
<p>&#220;ber ein schier endloses Transportsystem werden die Zeitungen nun zur Weiterverarbeitung oder ins Lager geschickt. Nicht aktuelle Teile, wie z.B. der Immobilienteil einer Wochenendzeitung werden unter der Woche produziert und vollautomatisch auf gro&#223;en Rollen zwischengelagert.</p>
<p>
<img src="http://blog.zeidlos.de/wp-content/uploads/2009/06/09062009222.jpg" width="480" height="360" alt="09062009222.jpg" /></p>
<p>
<img src="http://blog.zeidlos.de/wp-content/uploads/2009/06/09062009224.jpg" width="480" height="360" alt="09062009224.jpg" /></p>
<p>Nun aber zur Weiterverarbeitung. Die Zeitungen landen in gro&#223;en Maschinen, die diese aufklappen. Die Hinterseite einer Zeitung ist bis dahin k&#252;rzer als die Vorderseite. Dieser Trick erm&#246;glicht einer Maschine, diese automatisch in der Mitte aufzuklappen um weitere Teile der Zeitung (z.B. den Immobilienteil) oder Werbebrosch&#252;ren automatisiert einzubringen.</p>
<p>
<img src="http://blog.zeidlos.de/wp-content/uploads/2009/06/09062009231.jpg" width="480" height="360" alt="09062009231.jpg" /></p>
<p>Ist dieser Vorgang abgeschlossen, durchl&#228;uft jede Zeitung eine weitere, automatische Qualit&#228;tskontrolle. Sie wird mittels Fotozelle abfotografiert um zu gew&#228;hrleisten, dass alles richtig herum im Produktionskreislauf war, und gewogen um zu garantieren, dass alle Seiten und Beilagen im fertigen Produkt vorhanden sind.</p>
<p><img src="http://blog.zeidlos.de/wp-content/uploads/2009/06/09062009232.jpg" width="480" height="360" alt="09062009232.jpg" /></p>
<p>Anschlie&#223;end wird die Zeitung an drei Seiten beschnitten um &#252;bersch&#252;ssiges Papier wegzuschneiden, und die Zeitung auf ihr endg&#252;ltiges Format zu bringen. Die gleiche Maschine verpackt die Zeitungen in handlichen Stapeln, schn&#252;rt und t&#252;tet sie ein, damit sie dann von Kurierfahrern in die Zeitungskioske gebracht werden kann.</p>
<p>Ein paar Stunden sp&#228;ter liegt sie dann auf euren Fr&#252;hst&#252;ckstischen oder landet auf dem Weg ins B&#252;ro oder die Uni in euren H&#228;nden.</p>
<p>
<img src="http://blog.zeidlos.de/wp-content/uploads/2009/06/09062009238.jpg" width="480" height="360" alt="09062009238.jpg" /></p>
<p>Wenn ihr mehr &#252;ber die Produktion von Druckerzeugnissen wissen wollt, fragt einfach in den Kommentaren. Ich hoffe, euch hat dieser kleine Einblick gefallen.</p>
<p>Und bitte entschuldigt die teilweise schlechte Qualit&#228;t der Bilder. Ich hatte nur eine Handykamera zur Hand welche bei dem etwas d&#252;rftigen Licht nicht so &#252;berragende Ergebnisse geliefert hat. ;)</p>
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		<title>Nokia E71 der Praxistest</title>
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		<pubDate>Tue, 05 May 2009 22:36:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich bin nun seit Januar stolzer Besitzer eines Nokia E71, dem gro&#223;en Bruder meines bisherigen E51. Im Folgenden werde ich etwas &#252;ber meine Erfahrungen mit dem neuen Smartphone von Nokia schreiben. Ich bekomme f&#252;r diesen Artikel weder Geld noch andere Aufmerksamkeiten, denke also, dass ich einigerma&#223;en objektiv berichten kann. ;) Als aller erstes war ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin nun seit Januar stolzer Besitzer eines Nokia E71, dem gro&#223;en Bruder meines bisherigen E51. Im Folgenden werde ich etwas &#252;ber meine Erfahrungen mit dem neuen Smartphone von Nokia schreiben. Ich bekomme f&#252;r diesen Artikel weder Geld noch andere Aufmerksamkeiten, denke also, dass ich einigerma&#223;en objektiv berichten kann. ;)</p>
<p>Als aller erstes war ich &#252;berrascht, wie flach und handlich das E71 ist. Einen knappen Zentimeter breiter daf&#252;r aber gef&#252;hlte 2-3mm kleiner als das E51 ist das Nokia E71 mit einer vollst&#228;ndigen QUERTZ-Tastatur, einem recht gro&#223;en Display, einem A-GPS Modul und einer 2,3 Megapixel Kamera sowie einer weiteren kleinen Kamera f&#252;r Videotelefonie ausgestattet.</p>
<p>Im Lieferumfang waren ein Ladekabel mit sehr kompaktem Netzteil, das &#252;blich schlechte Stereo-Headset sowie ein USB-Kabel enthalten.</p>
<p>Zuerst will ich euch die negativen Seiten des Nokia E71 schildern, die mir in nun mehr als 3 Monaten Dauertest aufgefallen sind:</p>
<p><strong><br /></strong></p>
<p><strong>Akkulaufzeit</strong>.</p>
<p>Der Akku ist riesig, und h&#228;lt nach Herstellerangaben bis zu 13 Tage. Dass dies mal wieder nur Laborwerte sind, sollte uns eigentlich allen klar sein. Nur wie lange h&#228;lt der Akku wirklich? Bei mir will das E71 sp&#228;testens nach 12-16 Stunden an die Ladestation. Ich telefoniere fast gar nicht, bin jedoch dauerhaft &#252;ber UMTS bzw. GPRS online. Nutze ich zwischenzeitlich WLAN, h&#228;lt der Akku noch weniger aus. Immer mal wieder checke ich meine E-Mails, Skype oder twittere von Unterwegs.</p>
<p>Bei einem solchen Verhalten h&#228;lt der Akku gerade so einen normalen Tag durch. Vieltelefonierer werden jedoch ihre Probleme bekommen, sofern Sie nicht die ganzen Applikationen abschalten, die bei mir dauerhaft laufen. Ein weiterer Stromfresser (neben dem WLAN-Modul) ist der GPS Empf&#228;nger. (N&#228;here Infos zum GPS folgen weiter unten.)</p>
<p>Alles in allem ist das E71 f&#252;r mobiles Internet und Location Based Services besser geeignet als das E51, jedoch w&#252;rde ich die Akkulaufzeit immer noch als gerade so ausreichend bezeichnen.</p>
<p><strong><span style="font-weight: normal; line-height: normal;"><strong><br /></strong></span></strong></p>
<p><strong><strong>Staubempfindlichkeit</strong></strong></p>
<p>Ich bin ein Mensch, der sein Handy ganz gern mal in der Hosentasche spatzieren f&#252;hrt. Sowas ist ein Alltagsgegenstand und kein Statussymbol oder ein Heiligtum. Leider hat sich recht schnell Staub zwischen Display und dem &#228;u&#223;eren Displayschutz gesammelt. Sicherlich ist das f&#252;r einen Handydoc ein Klacks, aber noch st&#246;rt es mich nicht genug.</p>
<p><strong><br /></strong></p>
<p><strong>GPS</strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;">Hier l&#228;sst sich streiten, ob das GPS-Modul zur Pro oder Contra Seite gez&#228;hlt werden muss. Negativ f&#228;llt auf jeden Fall die Leistungsf&#228;higkeit ins Gewicht. In Geb&#228;uden gibt es gar kein Signal und im Freien sollte man das Ger&#228;t nicht in die Hosentasche stecken, solange er nicht ausreichend Sateliten gefunden hat. Auch bei schlechtem Wetter ist die Empfangsqualit&#228;t entsprechend beeintr&#228;chtigt.</span></strong></p>
<p>Beim aller ersten Finden einer Position l&#228;sst sich das Ger&#228;t schon mal gut und gerne eine halbe Stunde Zeit. Also erschreckt bitte nicht. Diese lange Zeit m&#252;sst ihr aber nur einmal initial warten. Danach dauert es je nach Positionierung des Ger&#228;ts und nach Wetter 2–5 Minuten, bis gen&#252;gend Sateliten gefunden wurden. – Meine externe GPS-Maus liefert bei gleichen Bedingungen wesentlich bessere Ergebnisse, was aber sicherlich der kompakten Bauweise des E71 geschuldet ist.</p>
<p>Das GPS l&#228;sst sich aber durchaus zur Navigation im Auto, mit dem Fahrrad oder zu Fu&#223; einsetzen.</p>
<p><strong><br /></strong></p>
<p><strong>Sendeleistung</strong></p>
<p>Die Sendeleistung des Nokia E71 kann ich schlecht beeurteilen, da mir die Vergleichswerte fehlen, und ich es zudem im, nach meinem Empfinden schlechteren E-Netz betreibe. Ich w&#252;rde aber fast behaupten, dass die Empfangsleistung im Vergleich zum E51 etwas schlechter geworden ist.</p>
<p></p>
<p><strong>Programmauswahl</strong></p>
<p>Hier gibt es auch etwas zu meckern: Nokia hat soetwas wie einen Appstore meines Wissens nach noch nicht, oder nicht so wie iPhone, Blackberry oder Android. Allerdings habe ich l&#228;uten geh&#246;rt, dass sich hier in Zukunft etwas tun soll.</p>
<p>Durch die gro&#223;e Auswahl an Symbian S60 Ger&#228;ten gibt es jedoch recht viel Software, die direkt f&#252;r Symbian programmiert wurde. Leider beiweitem nicht so toll wie z.B. f&#252;r das iPhone, aber es gibt einige vielversprechende Apps, die ich euch sp&#228;ter noch vorstellen werde.</p>
<p>Generell w&#252;rde ich mir f&#252;r ein solches Smartphone etwas mehr und vor allem ausgekl&#252;geltere Software w&#252;nschen, aber man kann ja nun nicht alles haben. Ich hoffe, dass sich das Softwareangebot und vor allem die Wertigkeit der Software in der Zukunft etwas verbessern wird. Der iPhone Hype wird bald vorbei gehen, bzw. auf ein normales Level heruntergefahren werden und einige Entwickler werden sich nicht auf Coco-Touch st&#252;rzen, sondern vielleicht lieber auf Symbian, welches demn&#228;chst zum Teil oder gar komplett open-Source werden soll.</p>
<p>Ich f&#252;r meinen Teil habe fast alles an Programmen, was ich brauche. Lediglich ein sch&#246;ner Jabber-Client mit OTR und GnuPG w&#228;re noch nett.</p>
<p>Mitgeliefert wird eine Art Office Paket, welches ich jedoch noch nicht ann&#228;hernd getestet habe. Aber allein der Vorteil, PDF&#8217;s betrachten zu k&#246;nnen, ist f&#252;r mich in meiner Handy-Evolution schon ein gewaltiger Schritt.</p>
<p>Eine der absoluten Killerapplikationen ist definitiv Google Maps. In Verbindung mit dem eingebauten A-GPS hilft es einem, auch in fremden St&#228;dten eine leckere Kaffeebar, ein Kaufhaus oder eine bestimmte Location zu finden. Zwar bietet Google keine direkte Turn-by-Turn Navigation, jedoch kann es zwischen Fu&#223;g&#228;nger- und Autoroute unterscheiden. Das Ergebnis listet Google Maps entweder per Step-by-Step Routenanweisung oder als Pfad auf der Karte auf.</p>
<p>Auch Restaurantbewertungen, etwa per Qype generiert, oder Telefonnummer, Adresse und einiges mehr, spuckt Google Maps zu jedem Suchergebnis aus. Auch kann man direkt vor Ort aus Google Maps heraus anrufen.</p>
<p>In der n&#228;chsten Zeit werde ich immer mal wieder eine Applikation, welche ich h&#228;ufig nutze, – Seid also gespannt.</p>
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