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	<title>zeidlos.de &#187; Trampen</title>
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	<description>Technik, Gesellschaft, CMYK &#38; RGB</description>
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		<title>Tag 3 &#8211; Noch ein Tramptag – oder auch nicht&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Sep 2009 16:30:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Impressionen]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Gorillapod]]></category>
		<category><![CDATA[Ich bin dann mal weg]]></category>
		<category><![CDATA[Jugoslawien]]></category>
		<category><![CDATA[Trampen]]></category>

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		<description><![CDATA[4.8. – Izola, Slowenien Um 0600 wurden wir wach, die Nacht war kurz, aber irgendwie hatte es gereicht. Der neue Morgen erwartete uns mit etwas besserem Wetter. Es regnete nicht mehr, und nur am fr&#252;hen Morgen kamen vereinzelt ein paar Tropfen herunter. Wir packten die Sachen und gingen erst einmal ausf&#252;hrlich baden. Wenn man denn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>4.8. – Izola, Slowenien<a href=$url $width><img src="http://blog.zeidlos.de/wp-content/uploads/2009/09/P1000734-tm.jpg" width="480" height="360" alt="P1000734.JPG" style="margin-top:20px; margin-bottom:20px; border:2px #d4d4d4 solid;" /></a></p>
<p>Um 0600 wurden wir wach, die Nacht war kurz, aber irgendwie hatte es gereicht. Der neue Morgen erwartete uns mit etwas besserem Wetter. Es regnete nicht mehr, und nur am fr&#252;hen Morgen kamen vereinzelt ein paar Tropfen herunter.</p>
<p>Wir packten die Sachen und gingen erst einmal ausf&#252;hrlich baden. Wenn man denn schon mal da war, musste man die erstbeste Chance ja schlie&#223;lich nutzen.<a href=$url $width><img src="http://blog.zeidlos.de/wp-content/uploads/2009/09/P1000744-tm1.jpg" width="480" height="640" alt="P1000744.jpg" style="margin-top:20px; margin-bottom:20px; border:2px #d4d4d4 solid;" /></a></p>
<p>Unsere n&#228;chste Anlaufstelle war die Innenstadt von Izola. Direkt neben der Post setzten wir uns in ein nettes Cafe, Kaffee trinken, SMS schreiben, Z&#228;hneputzen und Rasieren. Danach einfach nur dasitzen, kl&#246;nen und Gedanken zu Papier bringen.<a href=$url $width><img src="http://blog.zeidlos.de/wp-content/uploads/2009/09/P1000756-tm.jpg" width="480" height="360" alt="P1000756.JPG" style="margin-top:20px; margin-bottom:20px; border:2px #d4d4d4 solid;" /></a></p>
<p>Da das Brot alle ist, und der Markt nebenan lockt, besorgen wir uns beim B&#228;cker &#246;sterreichisches Brot (nicht bewusst, aber scheinbar war es ein &#246;sterreichischer B&#228;cker) und auf dem Markt leckeres Obst und die obligatorische Ladung Wasser. Der Verk&#228;ufer des Marktstandes war sehr findig. Wir standen vor der Bude seines Konkurrenten und er deckte uns mit einem Schwall europ&#228;ischen Potpouris ein. &#8220;Hello, Hallo, Bonjur,&#8230; you want to buy some fruits? Wollt ihr leckeres Obst kaufen?&#8230;&#8221; Schon hatte er uns in seinen Bann gezogen, und wir kauften nat&#252;rlich bei ihm ein. Inzwischen hat das Wetter aufgeklart und die Temperaturen kratzen an der 30° Marke.</p>
<p>Aus irgendeinem Grund besuchen wir &#252;berall wo wir sind die Kirchen. – Nicht etwa weil wir unheimlich gl&#228;ubig sind, sondern weil es immer mal wieder sehr faszinierende Kirchen mit reichhaltiger Geschichte gibt. Auch hier gab es wieder etwas zu sehen und zu erfahren. Die Kirche, ich habe leider den Namen vergessen, war einem Heiligen, dessen Namen ich leider auch nicht notiert habe, durch die pure Kraft seiner Gebete vor der anrauschenden Flotte der Saraz&#228;en gerettet. Mag man es glauben oder auch nicht, aber solch kleine Episoden und die ausgestellte Kunst zeugen doch sehr oft vom ehemaligen Zustand und Bedeutung der Stadt. – Demnach war Izola nicht sehr bedeutend, jedoch nicht vollkommen ab vom Schuss.</p>
<p>
<a href=$url $width><img src="http://blog.zeidlos.de/wp-content/uploads/2009/09/P1000753-tm1.jpg" width="480" height="640" alt="P1000753.jpg" style="margin-top:20px; margin-bottom:20px; border:2px #d4d4d4 solid;" /></a> <a href=$url $width><img src="http://blog.zeidlos.de/wp-content/uploads/2009/09/P1000754-tm.jpg" width="480" height="640" alt="P1000754.jpg" style="margin-top:20px; margin-bottom:20px; border:2px #d4d4d4 solid;" /></a></p>
<p>Frisch gest&#228;rkt machen wir uns auf den Weg in Richtung Kroatien. Leider entpuppt sich die Ausfallstra&#223;e und auch die ganzen Touristen als &#228;usserst ungeeignet zum Trampen. Daher beschlie&#223;en wir mit dem Bus weiter zu fahren. In Kroatien w&#252;rde es sich besser trampen lassen, beschlie&#223;en wir und machen uns f&#252;r teuer Geld auf in Richtung Grenze. In Portoros (man m&#246;ge verzeihen, dass ich die Namen nicht immer richtig schreibe, denn ich finde die Akzente die hier einige Ortsnamen schm&#252;cken einfach nicht.), dem Westerland Sloweniens beschlossen wir, dass es bl&#246;dsinnig w&#228;re, weiter in Richtung S&#252;den zu trampen. Sp&#228;testens Pula w&#228;re eine Art Sackgasse gewesen, und auch die Temperaturen luden nicht zum tippeln ein.</p>
<p><a href=$url $width><img src="http://blog.zeidlos.de/wp-content/uploads/2009/09/P1000757-tm1.jpg" width="480" height="360" alt="P1000757.JPG" style="margin-top:20px; margin-bottom:20px; border:2px #d4d4d4 solid;" /></a></p>
<p>Mit dem Bus ging es weiter in Richtung Koper um dort mit dem Zug &#252;ber wundersch&#246;ne Strecken nach Rijeka in Kroatien zu fahren. Dort wollten wir es mit dem Trampen wieder versuchen. Wir waren ja schlie&#223;lich im Urlaub. Selbstkasteneiung und Schindertum war hier nicht der richtige Ort und auch nicht die richtige Zeit.</p>
<p>
<a href=$url $width><img src="http://blog.zeidlos.de/wp-content/uploads/2009/09/P1000776-tm.jpg" width="480" height="360" alt="P1000776.JPG" style="margin-top:20px; margin-bottom:20px; border:2px #d4d4d4 solid;" /></a> <a href=$url $width><img src="http://blog.zeidlos.de/wp-content/uploads/2009/09/P1000793-tm.jpg" width="480" height="360" alt="P1000793.JPG" style="margin-top:20px; margin-bottom:20px; border:2px #d4d4d4 solid;" /></a> <a href=$url $width><img src="http://blog.zeidlos.de/wp-content/uploads/2009/09/P1000802-tm.jpg" width="480" height="360" alt="P1000802.JPG" style="margin-top:20px; margin-bottom:20px; border:2px #d4d4d4 solid;" /></a> <a href=$url $width><img src="http://blog.zeidlos.de/wp-content/uploads/2009/09/P1000807-tm.jpg" width="480" height="360" alt="P1000807.JPG" style="margin-top:20px; margin-bottom:20px; border:2px #d4d4d4 solid;" /></a><br />
Auf unserer Zugfahrt wurden wir nicht kontrolliert. Daf&#252;r mussten wir uns zwei Grenzkontrollen von griesgr&#228;migen Z&#246;llnern gefallen lassen, die so aussahen als w&#252;rden sie uns am liebsten aus dem jeweiligen Land rausschmei&#223;en wollen. Wir stanken nicht, oder zumindest nicht mehr als alle anderen und sahen auch nicht abgerissen und ungepflegt aus. Im Zug wurde uns dann von anderen Reisenden die absonderliche Geschichte erz&#228;hlt, dass man in Kroatien nicht trampen d&#252;rfte, und die Polizei, wenn sie einen aufgriff, mit absurden Strafen belegen d&#252;rfte. Also beschlossen wir, das Trampen erst einmal bleiben zu lassen. Wir wollten eh eine Teilstrecke mit der F&#228;hre zur&#252;cklegen.</p>
<p>Gegen 18.00 waren wir dann endlich in Rijeka. Dort stand tats&#228;chlich ein Gep&#228;cktr&#228;ger mit seinem bunt angemalten Gep&#228;ckkarren um Touristen abzufangen und ihr Gep&#228;ck in deren Unterk&#252;nfte zu bringen. – Wir liefen nat&#252;rlich.</p>
<p>Der Plan sah vor etwas Geld zu drucken und ein Schlafquartier zu finden. Am Busbahnhof von Rijeka fanden wir ein Cafe in dem ich mit dem Gep&#228;ck wartete, w&#228;hrend Bente am Automaten der &#246;rtlichen Volksbank ein paar Kroatische Kuna druckte. Die &#252;bliche, weitere Vorgehensweise war es, bei einer Kirche nach Unterkunft zu fragen. Die &#246;rtlichen Baptisten waren scheinbar gem&#252;tlich ins Gebet vertieft, denn uns wurde noch nicht mal die T&#252;r ge&#246;ffnet.</p>
<p><a href=$url $width><img src="http://blog.zeidlos.de/wp-content/uploads/2009/09/P1000813-tm.jpg" width="480" height="640" alt="P1000813.jpg" style="margin-top:20px; margin-bottom:20px; border:2px #d4d4d4 solid;" /></a></p>
<p>Alle Fernbusse waren gefahren und wir wollten eigentlich nicht in Rijeka bleiben. Bente hatte eine Art Panikanfall. Dieser legte sich zum Gl&#252;ck wieder, nachdem wir am Hafen angekommen waren. Die F&#228;hre war auch gerade gefahren und w&#252;rde erst wieder in ein paar Tagen fahren. Daf&#252;r sollte am n&#228;chsten Tag um 17.00 ein Katamaran nach Novalia, Pag fahren. – Perfekt! Wir schlenderten an der Kaimauer entlang und versuchten einen Tramp per Schiff oder zumindest einen Schlafplatz auf einem Schiff zu bekommen. Scheinbar stie&#223; das nicht auf gro&#223;e Begeisterung. Alle lachten uns zu, und reckten den Daumen nach oben, aber an Bord durften wir nicht. Auch fuhr niemand am n&#228;chsten Tag irgendwo hin, so dass wir nach ca. einem Kilometer am Ende der Hafenmole ankamen.</p>
<p>.<a href=$url $width><img src="http://blog.zeidlos.de/wp-content/uploads/2009/09/P1000817-tm.jpg" width="480" height="640" alt="P1000817.jpg" style="margin-top:20px; margin-bottom:20px; border:2px #d4d4d4 solid;" /></a> <a href=$url $width><img src="http://blog.zeidlos.de/wp-content/uploads/2009/09/P1000818-tm.jpg" width="480" height="360" alt="P1000818.JPG" style="margin-top:20px; margin-bottom:20px; border:2px #d4d4d4 solid;" /></a> <a href=$url $width><img src="http://blog.zeidlos.de/wp-content/uploads/2009/09/P1000819-tm.jpg" width="480" height="640" alt="P1000819.jpg" style="margin-top:20px; margin-bottom:20px; border:2px #d4d4d4 solid;" /></a> <a href=$url $width><img src="http://blog.zeidlos.de/wp-content/uploads/2009/09/P1000820-tm.jpg" width="480" height="360" alt="P1000820.JPG" style="margin-top:20px; margin-bottom:20px; border:2px #d4d4d4 solid;" /></a> <a href=$url $width><img src="http://blog.zeidlos.de/wp-content/uploads/2009/09/P1000822-tm.jpg" width="480" height="360" alt="P1000822.JPG" style="margin-top:20px; margin-bottom:20px; border:2px #d4d4d4 solid;" /></a> <a href=$url $width><img src="http://blog.zeidlos.de/wp-content/uploads/2009/09/P1000823-tm.jpg" width="480" height="360" alt="P1000823.JPG" style="margin-top:20px; margin-bottom:20px; border:2px #d4d4d4 solid;" /></a> <a href=$url $width><img src="http://blog.zeidlos.de/wp-content/uploads/2009/09/P1000825-tm1.jpg" width="480" height="360" alt="P1000825.JPG" style="margin-top:20px; margin-bottom:20px; border:2px #d4d4d4 solid;" /></a> <a href=$url $width><img src="http://blog.zeidlos.de/wp-content/uploads/2009/09/P1000826-tm.jpg" width="480" height="640" alt="P1000826.jpg" style="margin-top:20px; margin-bottom:20px; border:2px #d4d4d4 solid;" /></a></p>
<p>Hier am Leuchtfeuer fanden wir einen einigerma&#223;en Wind- und Sichtgesch&#252;tzen Platz. Dies sollte also unser Nachtlager werden. Erstmal gab es etwas deftiges zu Essen. Eine Dose Kartoffelsuppe mit Fleischbeilage blubberte bald auf unserem kleinen Trangier vor sich hin. Man konnte es sogar ganz gut essen. Wir ernteten zwar verwunderte Blicke, aber so richtig st&#246;rte sich niemand an uns. Dies sollte sp&#228;ter so bleiben, nachdem wir uns mit einem Poncho einen Regenschutz gebaut und es uns auf unseren Isomatten bequem gemacht hatten.</p>
<p>Wie so oft suchten wir uns zum Schlafen immer genau die Pl&#228;tze an denen sich auch die ganzen Einheimischen und Touristen rumtrieben. – Das spricht f&#252;r unseren guten Geschmack. Das Panorama dass sich uns hier bot war so wundersch&#246;n, dass ich intensiven Gebrauch von meiner Kamera machte. Der Gorillapod erwies sich als unverzichtbares Zubeh&#246;r. Leicht, flexibel und gut zu benutzen. Super Sache das.</p>
<p>Im Folgenden gibt es noch ein paar mehr Bilder:</p>
<p>
<a href=$url $width><img src="http://blog.zeidlos.de/wp-content/uploads/2009/09/P1000834-tm.jpg" width="480" height="640" alt="P1000834.jpg" style="margin-top:20px; margin-bottom:20px; border:2px #d4d4d4 solid;" /></a> <a href=$url $width><img src="http://blog.zeidlos.de/wp-content/uploads/2009/09/P1000839-tm.jpg" width="480" height="360" alt="P1000839.JPG" style="margin-top:20px; margin-bottom:20px; border:2px #d4d4d4 solid;" /></a> <a href=$url $width><img src="http://blog.zeidlos.de/wp-content/uploads/2009/09/P1000844-tm.jpg" width="480" height="640" alt="P1000844.jpg" style="margin-top:20px; margin-bottom:20px; border:2px #d4d4d4 solid;" /></a> <a href=$url $width><img src="http://blog.zeidlos.de/wp-content/uploads/2009/09/P1000851-tm.jpg" width="480" height="853" alt="P1000851.jpg" style="margin-top:20px; margin-bottom:20px; border:2px #d4d4d4 solid;" /></a> <a href=$url $width><img src="http://blog.zeidlos.de/wp-content/uploads/2009/09/P1000856-tm1.jpg" width="480" height="360" alt="P1000856.JPG" style="margin-top:20px; margin-bottom:20px; border:2px #d4d4d4 solid;" /></a> <a href=$url $width><img src="http://blog.zeidlos.de/wp-content/uploads/2009/09/P1000859-tm.jpg" width="480" height="360" alt="P1000859.JPG" style="margin-top:20px; margin-bottom:20px; border:2px #d4d4d4 solid;" /></a> <a href=$url $width><img src="http://blog.zeidlos.de/wp-content/uploads/2009/09/P1000876-tm.jpg" width="480" height="640" alt="P1000876.jpg" style="margin-top:20px; margin-bottom:20px; border:2px #d4d4d4 solid;" /></a> <a href=$url $width><img src="http://blog.zeidlos.de/wp-content/uploads/2009/09/P1000877-tm.jpg" width="480" height="360" alt="P1000877.JPG" style="margin-top:20px; margin-bottom:20px; border:2px #d4d4d4 solid;" /></a> <a href=$url $width><img src="http://blog.zeidlos.de/wp-content/uploads/2009/09/P1000882-tm.jpg" width="480" height="360" alt="P1000882.JPG" style="margin-top:20px; margin-bottom:20px; border:2px #d4d4d4 solid;" /></a> <a href=$url $width><img src="http://blog.zeidlos.de/wp-content/uploads/2009/09/P1000884-tm.jpg" width="480" height="360" alt="P1000884.JPG" style="margin-top:20px; margin-bottom:20px; border:2px #d4d4d4 solid;" /></a>&nbsp;&nbsp;<a href=$url $width><img src="http://blog.zeidlos.de/wp-content/uploads/2009/09/P1000887-tm.jpg" width="480" height="360" alt="P1000887.JPG" style="margin-top:20px; margin-bottom:20px; border:2px #d4d4d4 solid;" /></a> <a href=$url $width><img src="http://blog.zeidlos.de/wp-content/uploads/2009/09/P1000889-tm.jpg" width="480" height="360" alt="P1000889.JPG" style="margin-top:20px; margin-bottom:20px; border:2px #d4d4d4 solid;" /></a></p>
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		<title>Tag 2 &#8211; &#220;ber die flachen Alpen&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Aug 2009 21:20:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius</dc:creator>
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		<description><![CDATA[03.08.2009 Hermann brachte uns nach einem Kaffee zum Fr&#252;hst&#252;ck zur&#252;ck an die Rastst&#228;tte Bayerwald. Wir begaben uns zur&#252;ck auf die endlos lange Stra&#223;e in Richtung S&#252;den. Der erste Tramp brachte uns zur Rastst&#228;tte in Linz. Dort merkte man ganz schnell, dass man irgendwie nicht mehr in Deutschland war. Die Leute redeten einigerma&#223;en verst&#228;ndlich, aber die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>03.08.2009</p>
<p>Hermann brachte uns nach einem Kaffee zum Fr&#252;hst&#252;ck zur&#252;ck an die Rastst&#228;tte Bayerwald. Wir begaben uns zur&#252;ck auf die endlos lange Stra&#223;e in Richtung S&#252;den. Der erste Tramp brachte uns zur Rastst&#228;tte in Linz. Dort merkte man ganz schnell, dass man irgendwie nicht mehr in Deutschland war. Die Leute redeten einigerma&#223;en verst&#228;ndlich, aber die Beschilderung kam uns gar merkw&#252;rdig vor:</p>
<p><a href="http://blog.zeidlos.de/wp-content/uploads/2009/08/P1000704.jpg"><img src="http://blog.zeidlos.de/wp-content/uploads/2009/08/P1000704-tm.jpg" width="480" height="360" alt="P1000704.JPG" style="margin-top:20px; margin-bottom:20px; border:2px #d4d4d4 solid;" /></a></p>
<p>Nun denn. In &#214;sterreich kann man als Tramper schon arg verzweifeln. Jedenfalls hatten wir mehr Pech als Gl&#252;ck. In Linz fand sich recht schnell jemand der extra einen Umweg fuhr um uns nach Salzburg Nord zu bringen. Eigentlich w&#228;re die beste Route die &#252;ber Graz -&gt; Maribour gewesen, aber wir wollten ja auf den Triglav. Daher der Umweg &#252;ber Salzburg und Villach. In Salzburg standen wir gesch&#228;tzte zwei bis drei Stunden, bis uns ein netter Tscheche nach Salzburg West fuhr. Dort war die Haupteinfallsroute f&#252;r Touristen und Reisende in Richtung S&#252;den. Bisher hatten wir nur wenige, recht flache Berge gesehen. Kaum Ausgestiegen und die Seiten gewechselt, war uns das Trampergl&#252;ck mal wieder hold. Wir durften es uns auf einer improvisierten Bank im Heck eines VW-Busses aus T&#252;bingen bequem machen. Zwischen Kajak, trocknenden Unterhosen, Paddeln und allerlei anderer Ausr&#252;stung begann unsere schaukelnde Fahrt durch die Alpen.</p>
<p>
<a href="http://blog.zeidlos.de/wp-content/uploads/2009/08/P1000709.jpg"><img src="http://blog.zeidlos.de/wp-content/uploads/2009/08/P1000709-tm.jpg" width="480" height="360" alt="P1000709.JPG" style="margin-top:20px; margin-bottom:20px; border:2px #d4d4d4 solid;" /></a> <a href="http://blog.zeidlos.de/wp-content/uploads/2009/08/P1000710.jpg"><img src="http://blog.zeidlos.de/wp-content/uploads/2009/08/P1000710-tm.jpg" width="480" height="360" alt="P1000710.JPG" style="margin-top:20px; margin-bottom:20px; border:2px #d4d4d4 solid;" /></a></p>
<p>Kurz vor Villach lie&#223;en wir uns absetzen, da die Beiden, eine Sportstudentin und ihr Dozent, kurz danach in eine f&#252;r uns ung&#252;nstige Richtung abbiegen wollten. &#8211; W&#228;ren wir blo&#223; mal mitgefahren&#8230;</p>
<p>Die Rastst&#228;tte erwies sich als &#228;usserst schlechtes Jagtrevier f&#252;r Tramper. Hier hielten haupts&#228;chlich voll beladene Urlaubskaravanen die keinen Platz f&#252;r uns hatten oder haben wollten. Die Menschen waren gestresst und unfreundlich. Naja, warum man sich bei der Fahrt in den Urlaub oder im Urlaub stressen l&#228;sst, ist mir bis heute ein R&#228;tsel, aber es gibt genug Menschen die das so halten. – Jeder wie er mag&#8230;</p>
<p>Zu allem &#220;berfluss fing es dann auch noch an zu regnen. Nach einiger Zeit, es waren noch mal gesch&#228;tzte 2-3 Stunden, erbarmte sich ein nettes Lehrerp&#228;rchen aus Kaiserslautern mit Hund und Wohnwagen. Das Gep&#228;ck im Wohnwagen deponiert, am Hund vorbei ins Auto geschlichen, ging es los. Weiter in Richtung S&#252;den. – N&#228;chster Halt: Slowenien.</p>
<p>Eigentlich wollten sie nicht sehr viel weiter fahren, hatten keine Karte und auch keine gro&#223;e Lust mehr. Wir mussten wie ein Quell heiteren Lebens gewirkt haben, denn wir konnten sie &#252;berreden zumindest bis nach Ljubliana zu fahren. Es regnete best&#228;ndig und auch die Julischen Alpen waren in einer Wand aus Nebel und Regen versteckt. Wir kamen zu dem Schluss, dass die Alpen flach sein m&#252;ssten, da wir bis hier hin keinen ausgewachsenen Berg gesehen hatten. Den Triglav, so beschlossen wir, w&#252;rden wir uns f&#252;r das Ende unserer Tour aufheben, wenn das Wetter hoffentlich etwas besser sein w&#252;rde.</p>
<p>Ljubliana wird von den &#214;sterreichern &#252;brigens immer noch standhaft Laibach genannt, und auch Google Maps wandelt Ljubliana in Laibach um. Merkw&#252;rdige Sache das.</p>
<p>Kurz hinter Ljubliana, es regnete immer noch, konnten wir unsere nette Reisebegleitung davon &#252;berzeugen, dass es an der K&#252;ste, wo sie eh hin wollten, wohl viel besseres Wetter geben musste. Also fuhren sie weiter bis nach Izola, das wir spontan zu unserem heutigen Reiseziel erkoren, da es eh ein Zwischenstop auf unserer Liste war.</p>
<p>Das Wetter gab uns recht. Der Regen war in Izola noch nicht angekommen und wir verabschiedeten uns herzlich von dem netten P&#228;rchen aus Kaiserslautern. Unser Ziel war eine Lokalit&#228;t am Rande von Izola, wundersch&#246;n direkt am steinigen Strand gelegen. Diese Lokalit&#228;t, in der vor einigen Jahren als Bente dort war, noch jegliche Art von Getr&#228;nken ausgeschenkt wurde, jedoch auf Grund fehlender Sanit&#228;rer Anlagen und einem interessanten Hygienekonzept ein Club war, in dem man Mitglied sein musste, um dort in den Genuss der erlesenen Karte, Dosenbier und Kaltgetr&#228;nke aus Dosen zu kommen, sollte uns als Nachtquartier dienen. Den Club gab es nicht mehr, doch die Sitzecken davor luden uns ein, vor dem Regen schutz zu suchen und eine gem&#252;tliche Nacht zu verbringen.</p>
<p><a href="http://blog.zeidlos.de/wp-content/uploads/2009/08/P1000728.jpg"><img src="http://blog.zeidlos.de/wp-content/uploads/2009/08/P1000728-tm.jpg" width="480" height="360" alt="P1000728.JPG" style="margin-top:20px; margin-bottom:20px; border:2px #d4d4d4 solid;" /></a></p>
<p>Hier hatte man eine wunderbare Aussicht auf Koper und Triest. Wir begossen die n&#228;chsten 640 Kilometer mit einer leckeren Flasche Wein. Leider fing es dann doch noch an zu regnen und unsere guten alten Bundeswehrponchos, die eigentlich den Tr&#228;ger bei einem ABC-Angriff vor allem m&#246;glichen sch&#252;tzen sollten, leisteten gute Dienste bei der Abwehr von ungem&#252;tlichen Regentropfen, da die D&#228;cher eher ein Schatten ihrer alten Vergangenheit waren und mit L&#246;chern reichlich &#252;bers&#228;ht waren.</p>
<p>Es gesellten sich dann noch einige Jugendliche zu uns, die stolz vom bevorstehenden U2 Konzert in Zagreb erz&#228;hlten, ansonsten jedoch kaum der englischen Sprache m&#228;chtig waren. Diese St&#246;rung verzog sich dann jedoch auch recht schnell und wir konnten uns in unsere Schlafs&#228;cke begeben.</p>
<p>Wieder was gelernt: Die Alpen sind flach und &#214;sterreich ist ein schreckliches Land zum Trampen.</p>
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		<title>Tag 1 &#8211; Endlos lang zieht sich die Stra&#223;e&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Aug 2009 20:46:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Ich bin dann mal weg]]></category>
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		<description><![CDATA[02.08.2009 – 15:39 Wir verlassen Deutschland und begeben uns in das Gebiet des Freistaates Bayern. Die Menschen scheinen nett und sprechen eine dem Deutschen nicht ganz un&#228;hnliche Sprache. Wir, das sind zwei fernwehgeplagte Jungs im besten Alter auf dem Weg nach Mostar. Die blaue Adria zu sehen und Bosniens Bergen und Moscheen einen Besuch abzustatten. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>02.08.2009 – 15:39</p>
<p>Wir verlassen Deutschland und begeben uns in das Gebiet des Freistaates Bayern. Die Menschen scheinen nett und sprechen eine dem Deutschen nicht ganz un&#228;hnliche Sprache.</p>
<p>Wir, das sind zwei fernwehgeplagte Jungs im besten Alter auf dem Weg nach Mostar. Die blaue Adria zu sehen und Bosniens Bergen und Moscheen einen Besuch abzustatten.<a href="http://blog.zeidlos.de/wp-content/uploads/2009/08/P1000696.jpg"><img src="http://blog.zeidlos.de/wp-content/uploads/2009/08/P1000696-tm.jpg" width="480" height="640" alt="P1000696.jpg" style="margin-top:20px; margin-bottom:20px; border:2px #d4d4d4 solid;" /></a></p>
<p>Morgens ging es los. F&#252;r mich in Ahrensburg und f&#252;r Bente in Kiel. Der Rucksack gepackt, die Stiefel geschn&#252;rt und mit einer Menge froher Vorfreude beladen treffen wir uns in Hamburg am Hauptbahnhof.</p>
<p>Unser erstes Ziel war die Rastst&#228;tte Stillhorn im Hamburger S&#252;den. Ein guter Ausgangspunkt f&#252;r eine jede Trampreise in Richtung S&#252;den. Mit uns fanden sich zwei weitere Tramper ein. Ihr erster Zwischenstop war Frankfurt am Main. Der eine wollte weiter bis nach Odessa. Dass er jemals dort ankommen w&#252;rde, war f&#252;r uns sehr zweifelhaft. Denn statt die Menschen anzusprechen, stand er einfach so da und jonglierte. Tat nichts ausser jonglieren.</p>
<p>Nun ja, f&#252;r uns ging es nach ca. 10 Minuten los in Richtung N&#252;rnberg. N&#228;chster Zwischenstopp: Rastst&#228;tte Steigerwald. Hier traf ich mehrere Pfadfinder mit bunten Stickern auf dem Hemd. Es m&#252;ssen recht scoutistische Jungs und M&#228;dels gewesen sein. Stolz zeigte mir der eine seine vollst&#228;ndige Sammlung von Helferbuttons vom Kirchentag, ohne zu wissen dass diese aus meiner Feder stammen. Er schw&#228;rmte &#252;ber den Kirchentag und das Helferdasein. – Ich beschloss mich nicht zu outen und suchte weiter nach Tramps.</p>
<p><a href="http://blog.zeidlos.de/wp-content/uploads/2009/08/P1000698.jpg"><img src="http://blog.zeidlos.de/wp-content/uploads/2009/08/P1000698-tm.jpg" width="480" height="360" alt="P1000698.JPG" style="margin-top:20px; margin-bottom:20px; border:2px #d4d4d4 solid;" /></a></p>
<p>&#220;ber die Rastst&#228;tte Jura ging es hin bis zur Raste Bayerwald. Dort gestaltete sich die Suche etwas schwieriger. Alle Leute die aus Deutschland raus fuhren waren voll bepackt. Gesch&#228;ftlich fahrende Menschen hatte man an einem Sonntag Abend eher weniger zu erwarten und wir a&#223;en erst einmal was.</p>
<p>Gerade hatten wir einen Tramp nach Passau erwischt, kam Hermann an. Er hatte schon vorher gesagt, er k&#228;me aus der Gegend und wollte hier nur etwas Essen. Nun kam er aber an und bot uns eine Schlafgelegenheit an. – Ihm war scheinbar langweilig zu Hause und er brauchte Gesellschaft.</p>
<p>Da uns unsere Menschenkenntnis noch nie im Stich gelassen hatte, stiegen wir ein und sa&#223;en eine halbe Stunde sp&#228;ter gem&#252;tlich beim Wei&#223;bier zusammen und unterhielten uns &#252;ber Gott und die Welt.</p>
<p>Hermann arbeitet als Informatiker in einer Verwahrungsanstalt. Also dort wo all die Menschen weggesperrt werden, die m&#246;glichst nie wieder auf die Menschheit los gelassen werden sollten. Oft handelte es sich um &#228;usserst nette Menschen die unter gro&#223;en Problemen mit der Wahrnehmung leiden. Der eine hat seine Familie umgebracht, weil der Erzengel Gabriel ihm gesagt hat, er w&#252;rde sie so vor dem Teufel besch&#252;tzen. Das ist nur ein Beispiel daf&#252;r welch merkw&#252;rdige Launen die Natur f&#252;r einige Menschen bereit h&#228;lt. Der Mensch hat mein tiefstes Mitgef&#252;hl. Trotzdem bin ich froh, dass er dort gut aufgehoben ist.</p>
<p>Die ersten, knapp 800 Kilometer waren zur&#252;ckgelegt.</p>
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		<title>Von Trampern, der Schwedischen Eisenbahn, Braunb&#228;ren und Landminen&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Aug 2009 20:16:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Jugoslawien]]></category>
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		<description><![CDATA[Letztes Jahr wollte ich einen Reisebericht zu unserer Andorra-Tour schreiben. Die Tage in den Bergen sind jedoch so eine Sache f&#252;r sich gewesen. Die richtig pers&#246;nlichen Dinge haben hier in diesem Blog nichts zu suchen. Wenn man dort oben allein mit Sich und allein mit seinen Freunden ist, l&#228;uft es letztendlich darauf hinaus, dass alle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letztes Jahr wollte ich einen Reisebericht zu unserer Andorra-Tour schreiben. Die Tage in den Bergen sind jedoch so eine Sache f&#252;r sich gewesen. Die richtig pers&#246;nlichen Dinge haben hier in diesem Blog nichts zu suchen. Wenn man dort oben allein mit Sich und allein mit seinen Freunden ist, l&#228;uft es letztendlich darauf hinaus, dass alle Erfahrungen die man dort macht, sehr pers&#246;nlicher Natur sind. Lediglich den Rest meiner Anreise, das Hotel Costa und kleine Einblicke k&#246;nnte ich beschreiben. Irgendwie war mir aber der Elan vergangen.</p>
<p>Ganz anders sieht es dieses Jahr aus. Vielleicht hat der ein oder andere es ja bereits mitbekommen: Wir waren in Ex-Jugoslawien unterwegs. – Zumindest in den L&#228;ndern in denen aktuell kein Krieg mehr herrscht und in denen sich Deutsche einigerma&#223;en gefahrlos aufhalten k&#246;nnen.</p>
<p>Die folgenden Blogbeitr&#228;ge werden von unserer zweiw&#246;chigen Tour &#252;ber den Balkan erz&#228;hlen.<a href="http://blog.zeidlos.de/wp-content/uploads/2009/08/P1010676.jpg"><img src="http://blog.zeidlos.de/wp-content/uploads/2009/08/P1010676-tm.jpg" width="480" height="360" alt="Stari Most bei Nacht" style="margin-top:20px; margin-bottom:20px; border:2px #d4d4d4 solid;" /></a></p>
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