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	<title>zeidlos.de &#187; Verschlüsselung</title>
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	<description>Technik, Gesellschaft, CMYK &#38; RGB</description>
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		<title>Tutorial: Einrichten von GnuPG unter Mac OS X</title>
		<link>http://blog.zeidlos.de/tutorial-einrichten-von-gnupg-unter-mac-os-x</link>
		<comments>http://blog.zeidlos.de/tutorial-einrichten-von-gnupg-unter-mac-os-x#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 Jun 2008 22:50:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius</dc:creator>
				<category><![CDATA[Security]]></category>
		<category><![CDATA[Tutorials]]></category>
		<category><![CDATA[E-Mail]]></category>
		<category><![CDATA[GnuPG]]></category>
		<category><![CDATA[Mac OS X]]></category>
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		<category><![CDATA[Verschlüsselung]]></category>

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		<description><![CDATA[GnuPG/PGP ist eine Methode, E-Mails zu signieren und zu verschl&#252;sseln. Ich pers&#246;nlich versende meine E-Mails immer mit meiner Signatur, damit der Empf&#228;nger &#252;berpr&#252;fen kann, ob diese E-Mail tats&#228;chlich von mir stammt, und ob diese auf dem Weg zu ihm ver&#228;ndert wurde oder nicht. Die technischen Details k&#246;nnt ihr auf Wikipedia nachlesen. (openPGP bei Wikipedia) PGP [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>GnuPG/PGP ist eine Methode, E-Mails zu signieren und zu verschl&#252;sseln. Ich pers&#246;nlich versende meine E-Mails immer mit meiner Signatur, damit der Empf&#228;nger &#252;berpr&#252;fen kann, ob diese E-Mail tats&#228;chlich von mir stammt, und ob diese auf dem Weg zu ihm ver&#228;ndert wurde oder nicht.</p>
<p>Die technischen Details k&#246;nnt ihr auf Wikipedia nachlesen. (<a title="Open PGP bei Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/OpenPGP" target="_blank">openPGP bei Wikipedia</a>)</p>
<p>PGP kann also Daten Signieren und damit die Unverf&#228;lschtheit und die Echtheit der Quelle sicher stellen (Wenn die Daten ver&#228;ndert wurden, oder der Absender nicht mit dem richtigen Schl&#252;ssel signiert hat, gibt es eine Fehlermeldung und der Empf&#228;nger muss davon ausgehen, dass der Inhalt der Mail nicht echt ist).</p>
<p>Es ist im Allgemeinen &#252;berhaupt nicht schwierig fremde E-Mails zu lesen. Entweder wird der Datenstrom von eurem Rechner zum Gateway (z.B. Router) belauscht, oder im Internet mitgeschnitten. Die f&#252;r einen solchen &#8220;Lauschangriff&#8221; einzusetzenden Programme sind kinderleicht zu bedienen (selbst ich kann soetwas) und frei im Internet erh&#228;ltlich. Alternativ kann jemand Zugang zu euren E-Mails erhalten, in dem er sich unberechtigter Weise Zugriff auf euren Mailserver verschafft. Kann er den Server z.B. durch das Ausnutzen einer bekannten Sicherheitsl&#252;cke oder durch Aussp&#228;hen eines Administrator-/Rootpasswortes mit den n&#246;tigen Rechten ausgestattet nutzen, so kann er alle E-Mails die dort im Klartext abgelegt sind, lesen.</p>
<p>Wenn ihr nicht m&#246;chtet, dass irgendwer durch Abfangen eurer gesendeten Daten, oder den unberechtigten Zugriff auf den E-Mail Server z.B. gesch&#228;ftliche Absprachen oder die E-Mails an die Liebste zu Hause lesen kann, k&#246;nnt ihr die E-Mails zus&#228;tzlich zur Signierung auch noch verschl&#252;sseln.</p>
<p>Zus&#228;tzlich k&#246;nnt ihr auch eure Daten verschl&#252;sseln. Zum Beispiel ist dies bei Backups sinnvoll. In der Regel enthalten diese sehr sensible Daten und sollten gesch&#252;tzt sein. Daf&#252;r gibt es nat&#252;rlich mehrere Alternativen: Die Medien k&#246;nnte man in einen Safe einschlie&#223;en, oder sie, was einfacher ist, einfach verschl&#252;sseln. Hat man erst einmal Zugriff auf fremde Backups die nicht verschl&#252;sselt sind, kann man nach Belieben darin herumst&#246;bern. Eine DVD mit gesicherten Daten achtlos auf dem Schreibtisch liegen gelassen, und schon k&#246;nnte der Chef, Kollege, Nachbar oder Einbrecher eure Urlaubsbilder, Liebesbriefe, Tageb&#252;cher, gespeicherte Passw&#246;rter und was weiss ich nicht was lesen. Sind diese Daten aber verschl&#252;sselt abgelegt, wird das fast unm&#246;glich.<br />
Nachem ich euch erkl&#228;rt habe, wof&#252;r Ihr GnuPG einsetzen k&#246;nnt, geht es jetzt ans Eingemachte: Die Installation und Verwendung.</p>
<p>Um Loszulegen brauchen wir erst einmal einige Programme:</p>
<ul>
<li><a title="MacPG" href="http://macgpg.sourceforge.net/de/" target="_blank">MacPG</a> &#8211; GnuPG Quelldateien mit einem Installer f&#252;r Mac OS X (<a title="Sourceforge MacPG" href="http://prdownloads.sourceforge.net/macgpg/GnuPG1.4.7.dmg?download" target="_blank">Direktdownload f&#252;r Mac OS X 10.4</a>)</li>
<li><a title="GPG Schl&#252;sselbund" href="http://prdownloads.sourceforge.net/macgpg/GPG_Keychain_Access.0.7.0.1.zip?download" target="_blank">GPG Schl&#252;sselbund</a> &#8211; Analog zum Mac OS X internen Schl&#252;sselbund ein Tool mit dem die  GPG Schl&#252;ssel bequem verwaltet werden k&#246;nnen.</li>
<li><a title="GnuPGFileTool" href="http://prdownloads.sourceforge.net/macgpg/GPG_Keychain_Access.0.7.0.1.zip?download" target="_blank">GPGFileTool</a> &#8211; Programm zum Verschl&#252;sseln und Signieren von Dateien (F&#252;r Backups, etc.)</li>
<li><a title="GPGPreferences" href="http://prdownloads.sourceforge.net/macgpg/GPGPreferences-1.2.2.dmg?download" target="_blank">GPGPreferences</a> &#8211; Plugin f&#252;r die Systemeinstellungen zum einfachen konfigurieren von GnuPG</li>
</ul>
<p>Sowie eines der folgenden Plugins f&#252;r euer Mailprogramm:</p>
<ul>
<li><a title="GPGMail" href="http://www.sente.ch/software/GPGMail" target="_blank">GPGMail</a> &#8211; Plugin f&#252;r Apples &#8220;Mail&#8221;</li>
<li><a title="Entouragegpg" href="http://entouragegpg.sourceforge.net/">EntourageGPG</a> &#8211; Plugin f&#252;r Mircosofts Entourage</li>
<li><a title="EnigMail" href="http://enigmail.mozdev.org/index.html" target="_blank">Enigmail</a> &#8211; Plugin f&#252;r Mozilla Thunderbird</li>
</ul>
<p>Habt ihr alles heruntergeladen, ist die Vorarbeit getan. Jetzt geht es wirklich los. GnuPG ist ein reines konsolenbasiertes Programm. Da wir aber ein wenig tippfaul sind, und die Konsole noch nie genutzt haben, h&#228;tten wir gern alles simpel und wie wir es gewohnt sind. Daf&#252;r die ganzen Programme. Die nun folgenden Schritte sollten in Etwa 10-20 Minuten in Anspruch nehmen. Danach kann man E-Mails signieren und, sofern man die Schl&#252;ssel mit dem anderen ausgetauscht hat, auch Verschl&#252;sseln.</p>
<p>Installiere folgende Programme: MacPG (GnuPG), GPG Schl&#252;sselbund, GPGFileTool und GPGPreferences.</p>
<p>Ist dies geschehen, rufst du GPGPreferences &#252;ber deine Systemeinstellungen&gt;Sonstiges auf. Die Einstellungen kannst du ungesehen &#252;bernehmen. Zur Sicherheit solltest du aber pr&#252;fen, ob 1. Die &#246;ffentlichen Schl&#252;ssel zum Pr&#252;fen einer Signatur automatisch vom Schl&#252;sselserver heruntergeladen werden und ob du einen Schl&#252;sselserver ausgew&#228;hlt hast. (Register &#8220;Server&#8221;)</p>
<p>Nun kannst du mit dem GPG Schl&#252;sselbund ein Schl&#252;sselpaar erzeugen. &#220;ber &#8220;Schl&#252;ssel&gt;Erzeugen&#8221; rufst du einen selbsterkl&#228;renden Assistenten auf, der dich durch den Prozess der Schl&#252;sselerzeugung f&#252;hrt. Ich empfehle eine Schl&#252;ssell&#228;nge von 4096 Byte. Das ist zwar etwas rechenintensiver, hat jedoch den Vorteil einer st&#228;rkeren Verschl&#252;sselung.</p>
<p>W&#228;rend der Einrichtung muss eine Phassphrase eingegeben werden. Diese sollte wenn m&#246;glich nicht aus einem einzigen Wort bestehen. Sinnvoll sind l&#228;ngere S&#228;tze in denen Zeichen z.B. Zahlen ausgetauscht werden. Eine m&#246;gliche Passphrase w&#228;re also: <strong><em>1ch b3nutze zum 3rsten M@l GPG/PGP und b1n sch0n ganz gespannt wie es l&#228;uft!</em></strong> (Diese Phassphrase nat&#252;rlich bitte nicht nutzen!)</p>
<p>Hast du alle Angaben gemacht, werden die Schl&#252;ssel erzeugt. Hierf&#252;r ben&#246;tigt der Rechner eine Menge Zufallszahlen und einiges an Zeit. Du solltest dich also nicht wundern, wenn der Prozess etwas l&#228;nger dauert. Inzwischen kannst du dich im Internet ein wenig &#252;ber PGP bzw. openPGP informieren.</p>
<p>Nun muss dein Schl&#252;ssel auf einen Schl&#252;sselserver hochgeladen werden. Dies geht am einfachsten &#252;ber das Programm &#8220;GPG Schl&#252;sselbund&#8221;. Wenn du den Schl&#252;ssel ausw&#228;hlst, und &#8220;Schl&#252;ssel&gt;Zum Schl&#252;sselserver senden&#8221; ausf&#252;hrst, &#246;ffnet sich wieder eine Konsole die dir die Tipparbeit abnimmt.</p>
<p>Indem ihr das Plugin f&#252;r eure favorisierte Mailing Anwendung installiert, macht ihr GnuPG f&#252;r euer E-Mail Programm nutzbar. Hier k&#246;nnt ihr noch diverse Einstellungen machen. Zum Beispiel, ob eure E-Mails generell digital signiert werden, ob immer dann, wenn es m&#246;glich ist, verschl&#252;sselt gesendet werden soll, und wie lange eure Passphrase gespeichert werden soll. Die M&#246;glichkeit, sie generell zu speichern, sollte mit Vorsicht genossen werden. Sie macht euren Schl&#252;ssel nicht unbedingt sicher. Jeder, der auf irgendeine Weise Zugriff auf euren Rechner hat, k&#246;nnte den Schl&#252;ssel kompromitieren, da er neben dem geheimen Schl&#252;ssel nun auch die dazugeh&#246;rige Passphrase hat. Ein guter Mittelweg ist es, den Key f&#252;r die aktuelle Sitzung zu speichern. So kann niemand euren Key nutzen, ohne dass ihr vorher die Passphrase eingegeben habt.</p>
<p>Im allgemeinen ist die Anwendung z.B. zusammen mit &#8220;Mail&#8221; recht unkompliziert, simpel und selbsterkl&#228;rend. Sollte ich mal wieder etwas Zeit haben, werde<br />
ich diese kleine Anleitung auch mit diversen Screenshots w&#252;rzen und noch etwas ausbauen.</p>
<p>F&#252;r alle, die genau wissen wollen, was hinter den ganzen Programmen abgeht, habe ich hier noch einen kleinen <a title="Erzeugen eines GnuPG Schl&#252;ssels per Konsole" href="http://browsergames.org/blog/?page_id=47">Text</a> &#252;ber die Erzeugung eines Schl&#252;ssels &#252;ber die Konsole zusammengeschrieben. So schwer wie es vielleicht aussieht, ist es gar nicht. Ausserdem findet ihr so vielleicht Gefallen an der Konsole und deren M&#246;glichkeiten.</p>
<p align="center"><a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/de/"> </a><a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/de/"> </a></p>
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